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20 Jahre Gründungshilfen mit dem
Starthilfefonds Bremen
Rund 1.400 Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen
Der Starthilfefonds des Beschäftigungspolitischen Aktionsprogramms (BAP) besteht seit dem 18. Juni 1984 nun 20 Jahre und ist damit bundesweit das älteste Förderprogramm von Existenzgründungen. Seit 1984 bis Ende des vergangenen Jahres sind durch Unterstützung aus diesem Fonds rund 1400 Arbeits- und Ausbildungsplätze im Lande Bremen geschaffen und dauerhaft gesichert worden.
Aus dem vorgelegten Bericht (PDF-Dokument, 324 kB) über die Existenzgründungs-Förderung im Rahmen des Starthilfefonds geht weiter hervor, dass im genannten Zeitraum 2361 Anträge gestellt und 725 davon positiv beschieden wurden. Die anderen Anträge wurden von den Antragsteller/innen nach der Beratung wegen mangelnder Rentabilitäts-Perspektiven zurückgezogen oder aus persönlichen Gründen nicht weiter verfolgt. Seit 1984 wurden den Existenzgründern insgesamt Darlehen mit günstigen Konditionen in Höhe von rund 10 Millionen Euro gewährt. Durch Tilgungen und Zinszahlungen sind bereits 5,1 Millionen Euro wieder in den Fonds zurückgeflossen.
Der Starthilfefonds ist eingebettet in die bremische Mittelstandsförderung und Teil einer Reihe von Fördermöglichkeiten des Bundes und des Landes für Existenzgründungen. Dabei werden kleinere Gründungsvorhaben mit einem Investitionsvolumen bis zu 75 000 Euro vornehmlich aus diesem Fonds des Senators für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales unterstützt. Die Tätigkeitsfelder der neuen Betriebe sind insgesamt gesehen sehr vielseitig und reichen von "A" wie Ambulante Krankenpflege bis "Z" wie Zeltverleih. In den vergangenen Jahren sind Projekte von Frauen, beziehungsweise solche mit einem hohen Anteil von beschäftigten Frauen, überdurchschnittlich gefördert worden.
Der Landesrechnungshof hat die aus dem Starthilfefonds geförderten Vorhaben geprüft und festgestellt, dass mit geringen Haushaltsmitteln ein hoher fiskalischer und arbeitsmarktpolitischer Nutzen entsteht. Darüber freut sich die zuständige Senatorin Karin Röpke ganz besonders.
Herr Thomas Sieck, zuständiger Referent für den Starthilfefonds, ist Aufsichtsratsmitglied des Deutschen Mikrofinanz Institutes e.V. (DMI).
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